Archiv

    2022

  • Toponyme und Erinnerungskultur in der Romania
    Nr. 8 (2022)

    Toponyme stellen eine Namenklasse dar, die sich auf geografische Entitäten sowohl auf der Erdoberfläche als auch im Weltraum beziehen. Das vorliegende Dossier widmet sich der Fragestellung, inwiefern Ortsnamen immaterielle Träger von Erinnerungskulturen im romanischen Sprach- und Kulturraum sein können. Hierbei werden sowohl Toponyme im (post-)kolonialen Kontext sowie in verschiedenen (mitunter konflikt-beladenen) Sprach- und Kulturkontaktsituationen untersucht. Ein weiteres Ziel besteht darin, Möglichkeiten toponomastischer Forschungen über etymologische Fragestellungen hinausgehend aufzuzeigen und das Thema der toponymischen Erinnerungskultur aus verschiedenen Forschungsrichtungen der Romanistik zu beleuchten. Dementsprechend nehmen die Beiträge nicht nur linguistische, sondern auch literatur- und kulturwissenschaftliche Perspektiven ein. Hrsg. von Sandra Herling und Maribel Cedeño Rojas

  • 2021

  • Producir y consumir cultura en la América Latina del siglo XXI
    Nr. 7 (2021)

    Die 7. Ausgabe von apropos [Perspektiven auf die Romania] enthält neben Arbeiten in der Rubrik Premiers travaux ein Dossier mit dem Titel „Producir y consumir cultura en la América Latina del siglo XXI“ (ed. Diego Labra und Javier Guiamet), das die Entwicklung und die Besonderheiten des Konsums kultureller Produkte im Lateinamerika des 21. Jahrhunderts mit besonderem Augenmerk auf Argentinien beleuchtet. Außerdem soll die neue Rubrik Forum. Perspektiven auf die Romanistik künftig Raum bieten, um den Ist- und den Soll-Zustand der Romanistik zu diskutieren.

  • Varia
    Nr. 6 (2021)

    In der zweiten Varia- und somit 6. Ausgabe von apropos [Perspektiven auf die Romania] wird nicht nur eine facettenreiche Auswahl von Varia-Artikeln aus den romanistischen Fachgebieten der Kultur-, Literatur-, Medien- und Sprachwissenschaft sowie Didaktik geboten, die, für apropos üblich, jeweils über den eigenen fachlichen, teils auch räumlichen und medialen Tellerrand hinausschauen, sondern auch Rezensionen und ein Künstlerinnenporträt. Vor allem soll jedoch hervorgehoben werden, dass es gelungen ist, in dieser 6. Ausgabe die Rubriken „Werkstatt“ und „Premiers travaux“ in den Vordergrund zu rücken.

  • 2020

  • Außenseiterdiskurse – interdisziplinäre Perspektiven auf ein anhaltend aktuelles Phänomen
    Nr. 5 (2020)

    Gesellschaftliche Außenseiter scheinen in den westlichen Gesellschaften allgegenwärtig zu sein, sind sie doch sowohl durch historische Ausgrenzungsdiskurse (wie die Hexenverfolgung, Kolonalisierung, Shoah, … ) geprägt; aber auch der heutzutage vieler Orts wiederauflebende protektionistische Nationalismus, einhergehend mit Gewalt zwischen Religionen und Ethnien, sowie der zu beobachtende Backlash gegen emanzipatorische Bewegungen und egalitäre Veränderungen innerhalb einer Gesellschaft sind nur einige der aktuellen Symptome dieser Konjunktur des Außenseitertums. All diese Verfolgungswellen lassen sich als ideologisch geführte Feldzüge etablierter Gruppierungen gegen stigmatisierte und rigoros ausgegrenzte Minderheiten lesen: In allen Manifestationen sind Machtstrukturen wirksam, die in den selbst- und fremdgestifteten, diversen und konkurrierenden Diskursen von Außenseitern und über Außenseiter ihre Spuren hinterlassen haben, denen sich das vorliegende Dossier widmet.

  • Varia(tionen)
    Nr. 4 (2020)

    apropos [Perspektiven auf die Romania] hat sich in den drei ersten Ausgaben vor allem auf verschiedenste Facetten der Romania aus einer fachübergreifenden, Disziplinen vereinenden und kulturwissenschaftlichen Perspektive konzentriert, in Form von zum Großteil peer-reviewten Fachartikeln und Rezensionen. Im Vordergrund stand dabei auch die mediale Bandbreite, die dank der hypertextuellen Online-Publikation möglich ist. In der hier vorgestellten vierten Ausgabe widmet sich apropos [Perspektiven auf die Romania] daher seinen verschiedenen ‘freieren’ Beitragsformaten. Mit Beiträgen auf Deutsch, Spanisch und Französisch aus verschiedenen Horizonten stehen nun neben klassischen Varia-Artikeln die Formate Premiers Travaux (Mentoring für studentische Beiträge), Essay, Besprechungen und Espace Contemporain im Mittelpunkt.

  • 2019

  • Beziehungsweise(n) – Affektive Relationen und Relationalität in den romanischen Kulturen
    Nr. 3 (2019)

    Mithilfe der Denkfigur der Beziehungsweise(n) soll ein Ausgangspunkt für die Beschreibung und Theoretisierung jener Relationen und Relationalitäten in ihren soziokulturellen, historischen und gegenwärtigen Dynamiken, aber auch in ihrer ästhetisch modellierten Performativität gefunden werden. Ziel des Dossiers ist es, eine Ästhetik und soziokulturelle Praxis der „Beziehungsweise(n)“ zu denken, die nicht nur im Verhältnis der Medien zueinander, in der Verbundenheit intramedial agierender personae und mit den Rezipient*innen besteht, sondern die sich auch in den Lebensweisen der Rezipient*innen selbst widerspiegelt und sich somit auf ihr affektives Handlungswissen auswirkt.

  • Rugbykultur (in) der Romania
    Nr. 2 (2019)

    Passend zur kommenden Rugby-Weltmeisterschaft (20. September - 2. November 2019) bietet apropos [Perspektiven auf die Romania] ein Dossier zum Thema "Rugbykultur (in) der Romania" an. Entgegen der Auffassung, dass Rugby fast ausschließlich britischer Prägung ist, widmet sich das Dossier der zweiten Ausgabe jener romanischen Rugbykultur in Europa, die in den versammelten Beiträge in einer sprachlichen, kulturellen sowie disziplinären Vielfalt ergründet wird. Peu à peu werden alle Dossierbeiträge auch in Übersetzung erscheinen; die Ausgabe wird dementsprechend aktualisiert werden.

    Dossier herausgegeben von Fabien Conord und Joris Lehnert.

  • 2018

  • Romanistik aktuell
    Nr. 1 (2018)

    Eine Idee hat konkrete und zugleich ‚offene‘ Form angenommen: Die Zeitschrift apropos [Perspektiven auf die Romania] versucht in mehrfacher Hinsicht eine Öffnung des traditionellen Print-Zeitschriftenformates: Öffnung der traditionellen Teildisziplinen der Romanistik zum Dialog untereinander und darüber hinaus, Öffnung des Zugangs dank Open Access, Öffnung für die Möglichkeiten des digitalen Mediums anhand audio-/audiovisueller Beiträge, Öffnung für neue Formate, Öffnung für ein vielfältiges Publikum, Öffnung für einen Dialog zwischen etablierten und jüngeren Forscher*innen. Die erste Nummer beinhaltet u. a. jene Beiträge, die im Sommersemester 2018 in einer Ringvorlesung an der Universität Rostock unter dem Titel „Romanistik aktuell“ präsentiert wurden. Die Vielfalt der Perspektiven auf romanische Themen, die in diesen Beiträgen eingenommen werden, illustrieren treffend einerseits die fachübergreifende, andererseits die mediale Öffnung, die das Projekt apropos antreibt.