Plattform statt Behörde?

Zur Umsetzbarkeit von Government-as-a-Platform in Deutschland

Autor/innen

DOI:

https://doi.org/10.15460/apimagazin.2026.7.2.302

Schlagwörter:

Government-as-a-Platform, Digitalisierung, Digitale Transformation, E-Government, Verwaltung, Staatsverwaltung, Verwaltungssystem

Abstract

Diese Arbeit untersucht das Konzept Government-as-a-Platform (GaaP) und dessen Potential für die Digitalisierung der staatlichen Verwaltung. Ausgangspunkt ist die Empfehlung der Kommission zur Sozialstaatsreform, den sogenannten „Deutschland-Stack“ als digitale Infrastruktur für eine plattformbasierte Verwaltung aufzubauen. Nach einer theoretischen Einführung in das GaaP-Konzept werden die Modelle Estlands und Großbritanniens als Vergleichsbeispiele analysiert. Während Estland auf eine integrierte Dateninfrastruktur setzt, verfolgt Großbritannien einen modularen Ansatz mit wiederverwendbaren digitalen Basiskomponenten. Die Analyse zeigt, dass der deutsche Ansatz strukturell eher dem britischen Modell ähnelt und vor allem durch föderale Strukturen und institutionelle Fragmentierung vor Herausforderungen steht. Gleichzeitig bieten standardisierte Basiskomponenten und zentrale Plattformdienste Chancen für effizientere Verwaltungsprozesse und neue Innovationsimpulse.

Autor/innen-Biografie

  • Hendrik Haase, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg)

    Studierender im 4. Semester des Masterstudiengangs Digitale Transformation der Informations- und Medienwirtschaft

Downloads

Zitationen
Metriken
Views/Downloads
  • Abstract
    37
  • HTML
    0
  • PDF
    35
Weitere Informationen

Erhalten

04.03.2026

Akzeptiert

10.05.2026

Veröffentlicht

08.07.2026

Ausgabe

Rubrik

Aus dem Hörsaal – Studium & Lehre

Zitationsvorschlag

Haase, H. (2026). Plattform statt Behörde? Zur Umsetzbarkeit von Government-as-a-Platform in Deutschland. API Magazin, 7(2). https://doi.org/10.15460/apimagazin.2026.7.2.302