Die 'Bildung des politischen Subjekts' im Netz?

Oder: Gesellschaftskritik und Selbst-Transformation - digital/analog

Autor/innen

  • Susanne Maurer Universität Marburg

DOI:

https://doi.org/10.15460/kommges.2018.19.3.607

Schlagworte:

Digitale Medien, Internet, politische Aktivität, soziales Netzwerk, politische Bildung, Subjektivierung, Handlungsfähigkeit, soziale Beziehungen, Virtualisierung

Abstract

Der Beitrag reflektiert Fragen in Bezug auf die 'Bildung des politischen Subjekts' im Verhältnis zu 'Digitalität'. Dabei geht es um Prozesse 'politischer Bildung', für die nicht nur die Entwicklung und Ausprägung kritischen Urteilsvermögens ausschlaggebend sind, sondern auch die – Bildungsprozesse insgesamt kennzeichnende – Qualität der Selbst-Transformation. Gerade im Hinblick auf diesen Aspekt der Selbst-Transformation werden Dimensionen wie 'Erfahrung', 'Beziehung/Begegnung', 'Leiblichkeit/Körperlichkeit' und 'Präsenz' relevant. Der Beitrag spricht diese Dimensionen deshalb auch mit Bezug auf (kollektives bzw. verknüpftes) politischaktivistisches Handeln an – in der Spannung zwischen digitalen/digitalisierten und analogen Praktiken. Mit Bezug auf ein konkretes Beispiel, die „militanten Streifzüge durch die Kreisläufe der Prekarität“ der Precarias a la deriva, wird schließlich die politische Bedeutung einer auch analogen aktivistischen Praxis herausgestellt.

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Erhalten

2018-03-01

Akzeptiert

2018-10-01

Veröffentlicht

2018-11-01

Zitationsvorschlag

Maurer, S. (2018). Die ’Bildung des politischen Subjekts’ im Netz? : Oder: Gesellschaftskritik und Selbst-Transformation - digital/analog. kommunikation@gesellschaft, 19(3). https://doi.org/10.15460/kommges.2018.19.3.607

URN