Humor und Stereotype in Memes

Ein theoretischer und methodischer Zugang zu einer komplizierten Verbindung

Autor/innen

  • Simon Moebius Leuphana Universität Lüneburg

DOI:

https://doi.org/10.15460/kommges.2018.19.2.597

Schlagworte:

Ikonologie, Stereotyp, Ambivalent, Bild, Internet, Humor, Popkultur, Analyse, Interpretation

Abstract

Im vorliegenden Beitrag wird das gleichzeitige Auftreten von Humor und Stereotypen in Memes thematisiert. Dabei wird von der These ausgegangen, dass sich sowohl humoristische Elemente als auch Stereotype gut für die Verwendung in Memes eignen, da sie deren Wiedererkennungswert steigern. Anhand einer qualitativen Bildanalyse nach der dokumentarischen Methode wurden dafür zwei Memes untersucht und der Fokus dabei auf die Verbindung von bildlichen und textualen Elementen gelegt. Die Ergebnisse zeigen, dass den Stereotypen, wenn sie humoristisch aufgegriffen werden, eine hoch ambivalente und vielschichtige Bedeutung zukommt. Durch Inkongruenzen, Hyperbolisierung, Umkehrungen und Kontrastierungen können Stereotype so teils unterlaufen, teils aber auch verstärkt werden.

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Erhalten

2017-05-01

Akzeptiert

2017-12-01

Veröffentlicht

2018-03-01

Zitationsvorschlag

Moebius, S. (2018). Humor und Stereotype in Memes: Ein theoretischer und methodischer Zugang zu einer komplizierten Verbindung. kommunikation@gesellschaft, 19(2). https://doi.org/10.15460/kommges.2018.19.2.597

URN