Belanglose Bilder - Vom Viral zum Internet-Mem

Autor/innen

DOI:

https://doi.org/10.15460/kommges.2018.19.2.593

Schlagworte:

Alltagskultur, Bild, Aussage, Soziale Medien, Netzwerk, Diffusion, Rezeption, Emotionalität, Fotografie, Internet, Twitter

Abstract

Meme, Satire und Humor sind eng miteinander verbunden und fester Bestandteil der digitalen Alltagskultur. Das Internet-Mem #KiyiyaVuranInsanlik (auf Deutsch sinngemäß „Menschheit, an die Küste gespült”) bildet einen Ausnahmefall, da es sich auf die Fotografien eines toten Kindes bezieht. Anhand der Fotografie des auf der Flucht ertrunkenen zweijährigen Alan Kurdi, welches über die sozialen Medien um die Welt ging, stellt der Artikel Fragen zum Umgang mit den Bildern und Memes in sozialen Medien: Warum teilen und verändern Menschen die Fotografien? Warum nicht? Welche Folgen hat die Verbreitung? Welche bildethischen, -rechtlichen oder -ökonomischen Überlegungen in Bezug auf die Verwendung von digitalen Bildern in Kommunikationsplattformen lassen sich ableiten? Dieser Text nimmt diese Fragen auf und reformuliert sie ausgehend von der Theorie des punctums von Roland Barthes bildtheoretisch. Was passiert mit den Fotografien? Wie verbreiten sich diese im Netz? Wie verändert der soziale Umgang mit den Fotografien im Internet die Bildaussagen?

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Erhalten

2017-05-01

Akzeptiert

2017-12-01

Veröffentlicht

2018-03-01

Zitationsvorschlag

Herion, G. (2018). Belanglose Bilder - Vom Viral zum Internet-Mem. kommunikation@gesellschaft, 19(2). https://doi.org/10.15460/kommges.2018.19.2.593

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