Wann ist ein Meme ein Meme?

Ein E-Mail-Austausch anlässlich der plötzlichen Popularität des Run-DMC-Logos

Autor/innen

  • Oskar Piegsa Journalist, Hamburg
  • Lorenz Grünewald-Schukalla Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover

DOI:

https://doi.org/10.15460/kommges.2018.19.2.591

Schlagworte:

Bild, Aussage, Rezeption, Alltag, Kreativität

Abstract

Etwa ab 2014 tauchten in deutschen Städten Sticker auf, die alle sehr ähnlich gestaltet waren: Kleine schwarze Quadrate, auf die mit weißer, serifenloser Schrift in der Regel sechs Buchstaben in zwei Zeilen gedruckt waren, eingefasst in einem roten Balken oben und einem roten Balken unten: „FCK SPD“, „FCK NZS“, „FCK CPS“ usw. Wieso diese Sticker sich in ihrer Gestaltung am Logo der New Yorker Rap-Gruppe Run-DMC orientierten, blieb unklar. Oskar Piegsa und Lorenz Grünewald-Schukalla begannen sich zunächst in E-Mails über das Phänomen auszutauschen. Daraus entstand eine Korrespondenz, die bis in den September 2016 anhielt und grundsätzliche Fragen zu Memes im Allgemeinen und dem Run-DMC-Logo-Meme im Speziellen diskutierte. Wir dokumentieren den Austausch in einer eigens für diese Zeitschrift gekürzten und überarbeiteten Fassung.

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Erhalten

2017-05-01

Akzeptiert

2017-12-01

Veröffentlicht

2018-03-01

Zitationsvorschlag

Piegsa, O., & Grünewald-Schukalla, L. (2018). Wann ist ein Meme ein Meme? Ein E-Mail-Austausch anlässlich der plötzlichen Popularität des Run-DMC-Logos. kommunikation@gesellschaft, 19(2). https://doi.org/10.15460/kommges.2018.19.2.591

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