A la escucha de las voces de mujeres. En écoutant les voix des femmes.

Mit Lucía Lijtmaer und Maylis de Kerangal unterwegs in der Stadt – weibliches Erzählen im urbanen Raum als (mögliches) Substrat literarästhetischen Lernens

Autores/as

DOI:

https://doi.org/10.15460/apropos.15.2377

Palabras clave:

emotives Lernen, non-lieux, Raum und Bewegung in Literatur, Stadt, terrain vague, weibliche Stimmen

Resumen

Ziel dieses Beitrags ist es, anhand exemplarischer Textstellen aus einschlägigen Werken von zwei Autorinnen der zeitgenössischen spanischen und französischen Literatur (Lucía Lijtmaer und Maylis de Kerangal) spezifisch weibliche Stimmen und Blicke auf die Stadt zu analysieren, um den Zusammenhang zwischen den räumlichen Konzepten non-lieu, lieu anthropologique, hétérotopie und terrain vague sowie verschiedenen Formen von Affekt-, Imaginations- und Möglichkeitsräumen zu beleuchten. Zu diesem Zweck wird von einer Interdependenz zwischen urbanem Raum und Figurenperspektive ausgegangen. Hierfür werden individuelle Nutzungsweisen, Bewegungsmuster und Aneignungsmodi durch die weiblichen Subjekte in den Blick genommen beziehungsweise gehört. Denn mithilfe eines Aufgabenapparates zum globalen, selektiven, detaillierten und inferierenden Hörverstehen zeigt sich im Rahmen literaturdidaktischer Seitenblicke und Zwischentöne, inwiefern (syn)ästhetisches Erfahren zum emotiven Lernen an exemplarischer romanischer Literatur des 21. Jahrhunderts beitragen und motivieren kann.

Biografía del/de la autor/a

Jacqueline Maria Broich, University of Cologne

Dr. Jacqueline Maria Broich ist nach dem Studium der Romanistik, Germanistik und Kunst sowie der Promotion in französischer Literatur- und Medienwissenschaft (Titel ihrer Dissertation: Terrains vagues. Urbane Zwischenräume im französischen Kino) als Oberstudienrätin mit den Fächern Spanisch, Französisch, Philosophie und Deutsch als Ausbildungsbeauftragte an einem Gymnasium tätig. Ferner ist sie mit ihrem Habilitationsvorhaben an der Schnittstelle von Literaturwissenschaft und Fachdidaktik ans Romanische Seminar der Universität zu Köln abgeordnet. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören Literatur und Raum, (Klang-)Dynamiken, Hör- und Verstehensprozesse, rezeptive und produktive Mündlichkeit sowie ästhetisches Erfahren von und emotives Lernen an romanischer Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts.

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Recibido

2025-03-15

Publicado

2025-12-20

Cómo citar

[1]
Broich, J.M. 2025. A la escucha de las voces de mujeres. En écoutant les voix des femmes.: Mit Lucía Lijtmaer und Maylis de Kerangal unterwegs in der Stadt – weibliches Erzählen im urbanen Raum als (mögliches) Substrat literarästhetischen Lernens . apropos [Perspektiven auf die Romania]. 15 (dic. 2025), 42–60. DOI:https://doi.org/10.15460/apropos.15.2377.