Selfie-Kult: Bildvermittelte Kommunikation und Selbstbildnis als Kommunikationskode im digitalen Raum

Autor/innen

  • Laura Maleyka Universität Hildesheim

DOI:

https://doi.org/10.15460/kommges.2019.20.1.612

Schlagworte:

Fotografie, Digitale Medien, Soziale Medien, Selbstdarstellung, Identität, nonverbale Kommunikation, Kommunikationsverhalten, Interaktion

Abstract

Der folgende Aufsatz verfolgt die Frage, wie sich Selfies als Kommunikationskode im digitalen Raum lesen lassen. Er beginnt mit einer kritischen Diskussion des Begriffs „Selfie“, das sich als spezifische Form des Selbstportraits verstehen lässt. Damit liegt es nahe, das Selfie theoretisch mit Erving Goffmans Theorie der Selbstdarstellung zu fassen. Daneben bildet das Selfie als spezifische Art der Fotografie zugleich eine Realität sui generis. Eine exemplarische Bildinterpretation eines Selfies der Social Network Site Instagram verdeutlicht, dass sich in Selfies ein subjektivierter Kommunikationskode ausdrückt, der Identitätskonstruktionen visibel macht und es den Abgebildeten somit ermöglicht, Deutungshoheit zu etablieren.

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Erhalten

2018-01-01

Akzeptiert

2018-10-01

Veröffentlicht

2019-01-01

Zitationsvorschlag

Maleyka, L. (2019). Selfie-Kult: Bildvermittelte Kommunikation und Selbstbildnis als Kommunikationskode im digitalen Raum. kommunikation@gesellschaft, 20(1). https://doi.org/10.15460/kommges.2019.20.1.612

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