Medien und Partizipation. Zwischen Distributionsapparat und partizipativer Propaganda

Autor/innen

DOI:

https://doi.org/10.15460/kommges.2018.19.3.608

Schlagworte:

Medien, Partizipation, Massenkommunikation, Kommunikationstheorie, Propaganda, Massengesellschaft, Medientheorie, Digitale Medien, Soziale Medien, Interaktion

Abstract

Dieser Betrag untersucht den Begriff der Partizipation im medialen Kontext, indem er ihn mit seinem Schattenbegriff „Propaganda“ in Dialog bringt. Propaganda bildet dabei den Gegenpol zu einem demokratiepolitischen Verständnis von Partizipation. Ausgangspunkt ist die scheinbare Abwesenheit von Partizipation im Kontext der klassischen Massenkommunikationstheorie, die jedoch von ihrem ursprünglichen kulturpessimistischen Verständnis der Masse zusehends abrücken musste, um Raum für einen aktiveren und komplexeren Publikumsbegriff zu schaffen. Parallel dazu hat sich ein Theoriestrang gebildet, der Partizipation als Eigenschaft des medialen Apparats sieht, also des technischen Mediums selbst und der sozialen Struktur seiner Produktion. Beide Theoriestränge konvergieren im Kontext der digital vernetzten Medien, wo Propaganda und Partizipation in eine neue Beziehung zueinander und zu den Nutzer_innen eintreten, in der die Trennung der beiden Begriffe ihre Selbstverständlichkeit verliert.

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2018-03-01

Akzeptiert

2018-10-01

Veröffentlicht

2018-11-01

Zitationsvorschlag

Sützl, W. (2018). Medien und Partizipation. Zwischen Distributionsapparat und partizipativer Propaganda. kommunikation@gesellschaft, 19(3). https://doi.org/10.15460/kommges.2018.19.3.608