Weibliche Blicke auf die Banlieue
Perspektiven im französischen Kino
DOI :
https://doi.org/10.15460/apropos.15.2498Mots-clés :
Banlieue-Kino, Geschlechterperspektiven, La Vie Scolaire, weibliche Repräsentation, patriarchale NarrativeRésumé
Der Artikel untersucht das zeitgenössische Kino der französischen Banlieues, das sich mit den sozialen, politischen und kulturellen Realitäten dieser marginalisierten Vororte auseinandersetzt. Während sich die meisten Erzählungen über die Banlieue auf den harten Alltag junger Männer konzentrieren, finden vereinzelt auch starke Frauenfiguren ihren Einzug. Anhand des Films „La Vie Scolaire“ (2019) wird untersucht, wie geschlechtsspezifische Perspektiven im Banlieue-Kino repräsentiert werden und gezeigt, dass die filmische Darstellung der Banlieues nicht nur von männlichen, sondern auch von patriarchalen Narrativen geprägt ist. Dabei wird die Frage aufgeworfen, inwieweit das Kino die vielfältigen Realitäten der Bewohner*innen der Banlieues, insbesondere die von Frauen, angemessen abbildet. Die Analyse verdeutlicht die Notwendigkeit einer stärkeren Repräsentation weiblicher Perspektiven, um ein umfassenderes Bild der sozialen Dynamiken in den Banlieues zu zeichnen.
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