Wie nach einem Massaker humanistisch bleiben?

Eine persönliche Reflexion

Autor/innen

  • Ö. D. Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) image/svg+xml
  • Annita Kalpaka Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) image/svg+xml

DOI:

https://doi.org/10.15460/spsoz.2026.36.1.309

Schlagwörter:

Nahostkonflikt, pädagogisches Handeln, pädagogischer Alltag, Ambivalenz, Ohnmacht, Verletzlichkeit

Abstract

Der erste Satz, der mir beim Lesen von Maya Arad Yasurs Monolog „Wie man nach einem Massaker humanistisch bleibt in 17 Schritten“ in den Magen schlug, lautet: „Vergiss nicht: Auch auf der anderen Seite der Grenze gibt es Mütter“ (Arad Yasur 2023, Schritt 1). Dieser Appell ist unverschämt schlicht, beinahe banal – und stellt mich doch unweigerlich vor die Frage, wie es um meine eigene Fähigkeit steht, inmitten von Schock- und Wutwellen empathisch zu bleiben. Die begleitende Seminar-Notiz beschreibt Empathie als „fragile Haltung, insbesondere, wenn man selbst von schrecklichen Ereignissen direkt betroffen ist“ . Genau in dieser Zerbrechlichkeit liegt der Ausgangspunkt meiner Reflexion.

Autor/innen-Biografie

  • Ö. D., Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg)

    Ö. D., studiert Soziale Arbeit an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg – HAW.

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2026-03-13

Akzeptiert

2026-03-13

Veröffentlicht

2026-05-12

Zitationsvorschlag

Wie nach einem Massaker humanistisch bleiben? Eine persönliche Reflexion. (2026). STANDPUNKT : SOZIAL, 36(1), 1-7. https://doi.org/10.15460/spsoz.2026.36.1.309