Verletzbarkeit statt Eindeutigkeit

Eine persönliche Reflexion

Autor/innen

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  • Annita Kalpaka Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) image/svg+xml

DOI:

https://doi.org/10.15460/spsoz.2026.36.1.308

Schlagwörter:

Nahostkonflikt, pädagogisches Handeln, pädagogischer Alltag, Ambivalenz, Ohnmacht, Verletzlichkeit

Abstract

Der Dialog von Navid Kermani und Natan Sznaider setzt sich mit dem Gaza-Krieg auseinander und argumentiert, dass beide Seiten aus ihrer gegenseitigen Erschöpfung heraus eine neue Gesprächsbereitschaft entwickeln könnten. Statt auf blinde Rache zu setzen, fordern die Autoren einen „klugen Widerstand“, der das künftige Zusammenleben mitdenkt und politische Lösungen statt reiner Vergeltung anstrebt. Zentral ist ihr Appell, die eigene Verwundbarkeit offen anzuerkennen, weil erst diese Haltung echte Empathie und Sicherheitskonzepte ermöglicht. Sie verknüpfen israelische Sicherheit untrennbar mit palästinensischer Freiheit und sehen einen sofortigen Waffenstillstand, die Freilassung aller Geiseln sowie eine internationale Vermittlung als dringend notwendige Schritte. Insgesamt plädieren sie für eine Politik, die den Übergang vom bloßen Überleben hin zu einem menschenwürdigen, gemeinsamen Leben ermöglicht.

Autor/innen-Biografie

  • L. A., Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg)

    L. A., studiert Soziale Arbeit an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg – HAW.

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2026-03-13

Akzeptiert

2026-03-13

Veröffentlicht

2026-05-12

Zitationsvorschlag

Verletzbarkeit statt Eindeutigkeit: Eine persönliche Reflexion. (2026). STANDPUNKT : SOZIAL, 36(1), 1-8. https://doi.org/10.15460/spsoz.2026.36.1.308