Wie über den Nahostkonflikt sprechen? Auf der Suche nach Ansatzpunkten für das pädagogische Handeln in Handlungsfeldern Sozialer Arbeit und Bildung
Einleitung zum Thementeil
DOI:
https://doi.org/10.15460/spsoz.2026.36.1.306Schlagwörter:
Nahostkonflikt, pädagogisches Handeln, Jugendarbeit, pädagogischer Alltag, Ambivalenz, VerletzlichkeitAbstract
Die Geschehnisse in Israel und Palästina bewegen zahlreiche Menschen unterschiedlichster Herkunft - auch unter unseren Studierenden. Sie berühren ihre Familiengeschichten, beeinflussen den Alltag und wirken sich unterschiedlich auf die jeweiligen Communitys in Deutschland aus. Besonders deutlich werden verschiedene Formen der Betroffenheit und emotionalen Involviertheit. Dies betrifft insbesondere viele Studierende aus muslimischen Familien, die nicht nur mit antimuslimischem Rassismus konfrontiert sind, sondern auch als potenziell verdächtig gelten, antisemitisch zu sein.
Viele Studierende und Absolvent:innen der Sozialen Arbeit sind in der Jugendarbeit tätig und begegnen dort regelmäßig Konflikten, die sich im Kontext des Nahostkonflikts im pädagogischen Alltag zuspitzen und deren professionelle Bewältigung erforderlich ist. Ob und wie viele jüdische Studierende im Studiengang vertreten sind, lässt sich nur vermuten, zumal sich, in einem als unsicher empfundenen Umfeld des Schweigens, kaum jemand zu erkennen gibt.
Downloads
0 von Crossref erfasste Zitate
0 von Semantic Scholar erfasste Zitate
Erhalten
Akzeptiert
Veröffentlicht
Ausgabe
Rubrik
Lizenzinformation
Copyright (c) 2026 Annita Kalpaka

Dieses Werk steht unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International.



