Randständig und mittellos? Selbstdarstellungen des Kreativprekariats in der Kommunikation mit Politik und Gesellschaft

  • Karin Bürkert Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft Universität Tübingen Burgsteige 11 (Schloss) 72070 Tübingen

Abstract

Der Beitrag untersucht Selbstdarstellungen in Bürgerbriefen von Künstler_innen der frühen Nachkriegszeit auf die Wirkmächtigkeit und Funktion naturalisierend wirkender Topoi über Künstler_innen. Die Erkenntnisse werden mit Selbstdarstellungen von Kunst- und Kulturschaffenden der Gegenwart in Bezug gesetzt. Der Beitrag fragt vor dem Hintergrund von sozialwissenschaftlichen Erklärungen des Strukturwandels von der industriegesellschaftlichen Moderne zu einem kulturellen Kapitalismus nach der Wirkmächtigkeit und Funktion von Künstlermythen in der Kommunikation und Interaktion von Künstler_innen mit Politik und Stadtverwaltung. 

Against the background of current theories of the social and economic changes in late modern industrial societies this chapter discusses the relevance and the function of myths of artists in the interaction with politics and society.

Zitation
BÜRKERT, Karin. Randständig und mittellos? Selbstdarstellungen des Kreativprekariats in der Kommunikation mit Politik und Gesellschaft. Hamburger Journal für Kulturanthropologie (HJK), [S.l.], n. 6, p. 27-46, mai 2017. ISSN 2365-1016. Verfügbar unter: <https://journals.sub.uni-hamburg.de/hjk/article/view/1140>. Date accessed: 21 mai 2018.

Schlagworte

Künstlermythen, Selbstdarstellungen, kultureller Kapitalismus, Kreativprekariat