Nutzung digitaler Geomedien im Kontext des geographischen Basiskonzepts „Raummuster (im Wandel)“
Entwicklung erster Designprinzipien
DOI:
https://doi.org/10.15460/eder.10.1.2370Keywords:
Design-Based Research, Geographiedidaktik, Think-Aloud, Satellitenbilder, Raummuster (im Wandel), Struktur-Funktion-ProzessAbstract
Digitale Geomedien sind wichtige Werkzeuge zur Bearbeitung raumbezogener Fragestellungen im Geographieunterricht. Das geographische Basiskonzept „Raummuster (im Wandel)“ bietet hierfür einen konzeptionellen Rahmen, um räumliche Strukturen, Wechselwirkungen und Veränderungen mithilfe digitaler Geomedien zu analysieren. Unklar ist jedoch, wie dieses Konzept konkret im Unterricht umgesetzt werden kann. In der vorliegenden Studie wurden mithilfe eines Design-Based Research-Ansatzes erste Handlungsleitlinien und Umsetzungsprinzipien für die Nutzung von digitalen Geomedien im Kontext des Basiskonzepts „Raummuster (im Wandel)“ entwickelt. Dazu wurde das Basiskonzept „Raummuster (im Wandel)“ für die Arbeit mit digitalen Geomedien operationalisiert und eine passende Visualisierung für Lernende entwickelt. Diese bilden die Grundlage für Unterrichtsmaterialien, die in zwei Zyklen iterativ evaluiert und angepasst wurden. Die Evaluation erfolgte mittels Think-Aloud-Studien mit Schüler:innen und Studierenden. Die Ergebnisse zeigen das Potential der Operationalisierung, aber auch die Herausforderungen, die Lernende bei der Arbeit mit der Visualisierung haben. Insgesamt konnte der Prozess genutzt werden, um erste empirisch geprüfte Handlungsleitlinien und Umsetzungsprinzipien für die Nutzung digitaler Geomedien im Kontext des Basiskonzepts „Raummuster (im Wandel)“ abzuleiten.
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