„Es gibt kein richtiges Leben im falschen“ oder: Gibt es Alternativen zu „Arbeit“?

  • Kai-Uwe Konnerth
Schlagworte: alternative Lebensperspektiven, selbstbestimmtes Arbeiten, teilnehmende Beobachtung

Abstract

Die in marktwirtschaftlichen Strukturen eingebettete Arbeit findet in bestimmten
künstlich hergestellten Formen statt, die eine Aushandlung zwischen äußeren
naturalisierten, scheinbar überindividuellen Sachzwängen und inneren Überzeugungen und Wünschen erfordern. In diesem Artikel beschreibt der Autor ein Mosaik aus Möglichkeiten und Wegen, wie Menschen in verschiedenen Kontexten bereits jetzt versuchen diesen Zwängen zu entkommen und alternative Lebens- und Arbeitskonzepte in ihren Gruppen umsetzen. Die Erfahrungen, die einer Reise zu verschiedenen utopischen Projekten entstammen, werden zu einer ganzheitlichen Perspektive der teilnehmenden Beobachtung als Lebensperspektive verknüpft und stehen damit in Kontrast zum scheinbar vom restlichen Leben abgetrennten ethnologischen Arbeitsfeld.
Veröffentlicht
2016-01-01
Zitationsvorschlag
Konnerth, K.-U. (2016). „Es gibt kein richtiges Leben im falschen“ oder: Gibt es Alternativen zu „Arbeit“?. Ethnoscripts, 17(2). Abgerufen von https://journals.sub.uni-hamburg.de/ethnoscripts/article/view/908