Kein Platz unter der Sonne. Über Wandel und Beständigkeit bei der Bestattung zoroastrischer Parsen in Hongkong
DOI:
https://doi.org/10.15460/ethnoscripts.2017.19.1.1099Keywords:
Tod, Bestattung, Trauer, ErinnerungAbstract
Mit ihrer zunehmenden räumlichen Verdichtung und den damit einhergehenden, schnell verändernden Lebensbedingungen hat sich in der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong ein ganz eigener Beerdigungsstil entwickelt. Am Beispiel der parsischen Gemeinschaft, einer kleinen ethno-religiösen Wirtschaftselite, zeigt der Beitrag welche Dynamiken entstehen, wenn die politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen die Bereiche Sterben, Tod und Trauer im urbanen Raum Hongkongs regulieren. Anhand der historischen und der gegenwärtigen soziokulturellen Dimension wird analysiert, welche eigendynamischen Wandlungsprozesse sich im Bereich der Bestattungsformen und -praktiken bei der Gemeinschaft vor dem Hintergrund der urbanen Rahmenbedingungen festmachen lassen. Im Ergebnis steht dabei die Stärkung eines religiösen Dienstleistungssektors, ganz im Sinne liberaler Wirtschaftspolitik.
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