Wildheit und Gewaltexzesse in Magô Pools Comic Bicho Selvagem
DOI:
https://doi.org/10.15460/9jvgta48Palabras clave:
Comic, Brasilien, Gewalt, Human-Animal Studies, BandeirantesResumen
Der Artikel untersucht Magô Pools Comic Bicho Selvagem (2022/2024) als Allegorie auf anthropozentrische Gewalt und soziale Hierarchien. Ausgehend von einer imaginierten Bedrohung durch ein „wildes Tier“ entfaltet sich in einer brasilianischen Wohnanlage ein Eskalationsprozess, der in rassistische, sexistische und speziesistische Gewalt mündet. Der Text liest den Comic als Kritik an kolonialen und patriarchalen Machtstrukturen, die Gewalt gegen Tiere, Natur und Menschen miteinander verschränken und das „Wilde“ als Projektion gesellschaftlicher Ängste entlarven.
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