Abwesenheiten, Echos, Fülle – Körperpoetiken bei Esther Seligson und Clarice Lispector

Autores/as

DOI:

https://doi.org/10.15460/apropos.14.2298

Palabras clave:

Introspektion, (Im)Materialität, Postanthropozentrismus, Interspezies-Relationen, Existenz

Resumen

Der Aufsatz beleuchtet vergleichend die Körperpoetiken in vier exemplarischen Werken der mexikanischen Autorin Esther Seligson (1941–2010) und der brasilianischen Schriftstellerin Clarice Lispector (1920–1977). Die Gelenkstelle liegt dabei auf der Rezeption von Lispectors Werk durch Seligson, die bisher noch kaum bearbeitet wurde. In den Werken beider Autorinnen wird Körperlichkeit zum Gegenstand metasprachlicher Reflexionen; dabei erkunden sie die Grenzen des Sagbaren und entwerfen introspektive Schreibweisen. Der Aufsatz verfolgt die These, dass die Körperpoetiken bei Seligson und Lispector als Reflexionen zu einer übergeordneten conditio humana gelesen werden können, die – bei Lispector – auch postanthropozentrische Anklänge haben.

 

 

 

Biografía del autor/a

  • Berit Callsen, Osnabrück University

    Berit Callsen war von 2017 bis 2024 Juniorprofessorin für Romanische Kulturwissenschaft an der Universität Osnabrück, aktuell vertritt sie dort die Professur für Romanische Literatur- und Kulturwissenschaft. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen u.a.: Blue Humanities/Material Ecocriticism, Konstruktionen von Körperlichkeit in der hispano- und frankophonen Literatur und Kultur des 20. und 21. Jahrhunderts sowie Subjektkulturen der spanischen Moderne. Jüngste Veröffentlichung: (hg. mit Mariana Simoni und Jasmin Wrobel), Transposition, Migration und KörperGrenzen in der Romania (2024).

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Received

2024-07-24

Accepted

2025-05-25

Publicado

2025-06-09

Cómo citar

[1]
2025. Abwesenheiten, Echos, Fülle – Körperpoetiken bei Esther Seligson und Clarice Lispector. apropos [Perspektiven auf die Romania]. 14 (jun. 2025), 182–195. DOI:https://doi.org/10.15460/apropos.14.2298.