Einleitung

Mensch-Tier-Beziehungen in der Romania

Autor/innen

DOI:

https://doi.org/10.15460/4a7s8d22

Schlagwörter:

Mensch-Tier-Beziehungen, Human-Animal Studies, Ökolinguistik, Tierlinguistik, Cultural And Literary Animal Studies, Romania, Anthropozentrismus

Abstract

Einleitung 

Autor/innen-Biografien

  • Stéphane Hardy, Universität Siegen

    Stéphane Hardy ist Romanistin und Sprachwissenschaftlerin an der Universität Siegen, wo sie seit 2012 lehrt und forscht. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der romanistischen Tierlinguistik, der Onomastik sowie der Argot-, Sonder- und Geheimsprachenforschung. Im Bereich der linguistischen Human-Animal Studies und der Ökolinguistik untersucht sie, wie Mensch-Tier-Relationen durch Benennungen, Metaphern, lexikalische Muster, Diskurse und multimodale Darstellungen sprachlich hervorgebracht werden. Besondere Aufmerksamkeit gelten dabei der Zoosemie, zoomorphen Metaphern, der Zoonymie sowie der diskursiven Konstruktion invasiver und als unerwünscht wahrgenommener Tierarten. Ihre onomastischen Arbeiten befassen sich darüber hinaus mit Ergonymie, literarischer Onomastik und kontrastiven Benennungspraktiken (Deutsch, Italienisch, Französisch, Englisch). Ein weiterer langjähriger Schwerpunkt ist die Erforschung französischer Argots und Geheimsprachen, insbesondere des largonji du louchébem und des louchébeum, sowie ihrer sozialen und identitätsstiftenden Funktionen. Daneben arbeitet sie zu Sprachvariation, Soziolinguistik und den Varietäten des Französischen in der Frankophonie. Ihre Monographie Der largonji du louchébem – die Geheimsprache der Pariser Metzger. Eine kulturhistorische, lexikologische und soziolinguistische Analyse erschien 2023. Sie ist Mitherausgeberin des zweibändigen Handbuchs Weltsprache Französisch. Variation, Soziolinguistik und geographische Verbreitung des Französischen (2026).

  • Sandra Herling, Universität Siegen

    Sandra Herling ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Romanischen Seminar der Universität Siegen. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen die Onomastik — mit besonderem Fokus auf Kolonialtoponyme, Zoonyme und Ergonyme — sowie Sprachpolitik, Human Animal‑Studies und Ökolinguistik.

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Erhalten

2026-06-14

Veröffentlicht

2026-06-30

Zitation

[1]
Hardy, S. und Herling, S. 2026. Einleitung: Mensch-Tier-Beziehungen in der Romania. apropos [Perspektiven auf die Romania]. 16 (Juni 2026), 6–10. DOI:https://doi.org/10.15460/4a7s8d22.