
Nr. 5 (2020): Außenseiterdiskurse – interdisziplinäre Perspektiven auf ein anhaltend aktuelles Phänomen
Gesellschaftliche Außenseiter scheinen in den westlichen Gesellschaften allgegenwärtig zu sein, sind sie doch sowohl durch historische Ausgrenzungsdiskurse (wie die Hexenverfolgung, Kolonalisierung, Shoah, … ) geprägt; aber auch der heutzutage vieler Orts wiederauflebende protektionistische Nationalismus, einhergehend mit Gewalt zwischen Religionen und Ethnien, sowie der zu beobachtende Backlash gegen emanzipatorische Bewegungen und egalitäre Veränderungen innerhalb einer Gesellschaft sind nur einige der aktuellen Symptome dieser Konjunktur des Außenseitertums. All diese Verfolgungswellen lassen sich als ideologisch geführte Feldzüge etablierter Gruppierungen gegen stigmatisierte und rigoros ausgegrenzte Minderheiten lesen: In allen Manifestationen sind Machtstrukturen wirksam, die in den selbst- und fremdgestifteten, diversen und konkurrierenden Diskursen von Außenseitern und über Außenseiter ihre Spuren hinterlassen haben, denen sich das vorliegende Dossier widmet.
Komplette Ausgabe
Vorwort
Dossier
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Jean Auguste Dominique Ingres. 1854. "Jeanne d’Arc au sacre du roi Charles VII". Öl auf Leinwand. Creative Commons, Wikimedia.„The Fury of Realistic Common Sense“ Shaws Saint Joan und die Imagination der Differenz
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Eleonora de Fonseca Pimentel, Autor unbekannt, CC BY-SA 4.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0>, via Wikimedia Commons, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Eleonora-Fonseca-Pimentel.jpgVon der heroischen Patriotin zur intellektuellen Außenseiterin Eleonora de Fonseca Pimentel in Enzo Strianos Il resto di niente
Premiers travaux
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Zeichnung „Looking Westward, looking Eastward” (1999) (© Dan Perjovschi). Mit freundlicher Genehmigung des KünstlersRumänien - "so" oder doch ganz "anders"? Dokumentation einer rumänischen Identitätsdebatte





