Die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky unterstützt Open Access in der Wissenschaft. Ihr Verlag Hamburg University Press ist eine konkrete Umsetzung dieses Engagements.


Was bedeutet Open Access?

Open Access bedeutet, dass mithilfe öffentlicher Mittel gewonnenes wissenschaftliches Wissen für Interessierte frei im Internet zum Lesen, Herunterladen und Ausdrucken zur Verfügung gestellt wird. Die bei der Veröffentlichung entstehenden Kosten werden in der Regel von den Wissen Produzierenden bzw. den von ihnen vertretenen Einrichtung getragen (so genanntes „author pays"-Modell).

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Warum Open Access?

Das erklären Autoren und Herausgeber von BioMedCentral – einfach überzeugend:

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Der Goldene Weg

Wissenschaftliche Publikationen und Inhalte können direkt frei verfügbar publiziert werden. Dieser Weg wird unter anderem von Universitätsverlagen und Open-Access-Zeitschriften (Nachweis: Directory of Open Access Journals) verfolgt. Zunehmend werden auch wissenschaftliche Primärdaten/Forschungsdaten frei verfügbar bereitgestellt.

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Der Grüne Weg

Im Unterschied dazu bezeichnet dieses Vorgehen die Parallelveröffentlichung und die Selbstarchivierung, die in erster Linie auf Dokumentenservern oder Institutswebseiten erfolgen. Bei auf diese Weise publizierten Werken handelt es sich häufig um noch nicht erschienene oder qualitätsgeprüfte bereits an anderer Stelle veröffentlichte Publikationen (Preprints oder Postprints).

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Rechtsfragen

Die Publikation über den Goldenen Weg erfordert seitens der Autorinnen und Autoren einer Zeitschrift die Übertragung einfacher vertraglich definierter Nutzungsrechte an die Herausgebenden. Alternativ zu einem herkömmlichen Vertrag besteht die Möglichkeit der Verwendung speziell für die freie Online-Bereitstellung entwickelter Rechteübertragungen (z. B. Creative-Commons-Lizenzen, Digital-Peer-Publishing-Lizenzen).
Bei einer Parallelveröffentlichung (Grüner Weg) ist es notwendig, dass Autorinnen und Autoren die entsprechenden Rechte an ihrem Werk besitzen. Daher ist es sinnvoll, Verlagen grundsätzlich einfache, nicht-exklusive Nutzungsrechte zu übertragen. Die meisten Verlage stimmen einer Parallelveröffentlichung inzwischen zu (weitere Informationen: Die eigenen Rechte sichern, Vertragszusätze, Deposit-Lizenzen). Hinweise zur Handhabung durch Verlage finden sich in der SHERPA/ROMEO Liste.

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Wesentlich für Wissenschaft (und Gesellschaft)

Kostenloser Zugang zu den Forschungsergebnissen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern fördert die Verbreitung des Wissens, erhöht die Sichtbarkeit innerhalb der jeweiligen Wissenschaftsgemeinschaft und trägt so entscheidend zur Reputation der Forschenden bei.

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Akzeptanz und Verbreitung

Die Hochschulrektorenkonferenz, der Wissenschaftsrat, die Kultusministerkonferenz, die Deutsche Forschungsgemeinschaft, der Deutsche Bibliotheksverband e. V. (dbv) und die Europäische Kommission unterstützen Open Access nachdrücklich. Zahlreiche Projekte arbeiten an Standards und Infrastuktur, um die Verfügbarkeit und Auffindbarkeit von wissenschaftlichen Publikationen zunehmend zu verbessern. Auch international erfährt Open Access Unterstützung seitens der (Forschungs-)Politik.

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Weiterführende Informationen (Auswahl)

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